Prof. Dr. Ingrid LoschekEnglish
 
 
 

Prof. Dr. Ingrid Loschek
Modetheorie und Modegeschichte

* 9.2.1950 Wien         † 5.3.2010 München

 
Konrad-Dreher-Str. 43
80689 München
Tel. + 49  89  7000 90 36
Fax + 49  89  7000 90 37
Email: w.loschek@yahoo.de
 

  

Ingrid Loschek lehrte Modegeschichte und Modetheorie an der Hochschule für Gestaltung, Technik und Wirtschaft in Pforzheim. Als Gastgelehrte dozierte sie 1995/96 an der Harvard University, Cambridge, USA. Sie war Gastprofessorin an der Japan Women's University, Tokyo, 2004 und 2005 an der Helwan University in Kairo und in El-Mansura, Ägypten (siehe Vorlesungen und Seminare). 2004 leitete sie einen Fashion-Workshop in Hanoi und Saigon anlässlich des „Performing Art Festival“ der ASEM V Gipfelkonferenz.

Durch ihre zahlreichen Publikationen, Katalogartikel und Online-Beiträge erwarb sie sich eine geachtete Position als Modeexpertin. Ihre interdisziplinären Forschungsarbeiten erstrecken sich auf soziologische und ethologische Komponenten der Mode, auf Innovationstheorien in der Mode sowie auf die Wechselwirkung von Mode und Kunst.

Ingrid Loschek studierte in Wien und Manchester (GB) Theaterwissenschaften und Kostümgeschichte, promovierte in Wien. 1998 erhielt sie den Europäischen Mode-Initiativpreis der Kultur-Fördergemeinschaft der Europäischen Wirtschaft. Sie war Vorstandsvorsitzende der Ruth-Bleckwenn-Stiftung sowie Mitglied des ICOM (International Council of Museums) und des netzwerk mode textil e.V.

Ihre Vorträge (in Deutsch und Englisch) über Mode der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft finden im In- und Ausland großes Interesse. Ebenso gefragt sind ihre Fachartikel in Printmedien wie in Modejournalen sowie ihre Teilnahme an Diskussionen und Features in Funk und Fernsehen.

Ihr Modearchiv mit über 3000 Modezeitschriften seit dem 19. Jahrhundert und mit ebenso vielen Fotos und Dia historischer und aktueller Mode und Accessoires wird von Verlags- und Zeitschriftenredaktionen als Bildquelle genutzt.

 

Buchtitel - Wann ist Mode?Zu ihren zahlreichen Publikationen zählen (Auszug):

Wann ist Mode? Strukturen, Strategien und Innovationen.

      274 Seiten, 22 Abb. Berlin: Reimer, 2007. ISBN 978-3-496-01374-7

Mode-Designer. Ein Lexikon von Armani bis Yamamoto.
    239 Seiten, 80 Abb. München: Beck, 32007. ISBN 978-3-406-56492-5

Reclams Mode- und Kostümlexikon.
    640 Seiten, 513 Abb.
Stuttgart: Reclam, 52005. ISBN 3-150-10577-3

Fashion of the Century. Chronik der Mode von 1900 bis heute.
    372 Seiten, 546 Abb. München: Battenberg, 2001. ISBN 3-89441-441-3

Mode im 20. Jahrhundert. Eine Kulturgeschichte unserer Zeit.
    368 Seiten, 190 Abbildungen. München: Bruckmann, 51995.

Accessoires. Symbolik und Geschichte.
    332 Seiten, 220 Abb. München: Bruckmann, 1993.

Mode - Verführung und Notwendigkeit.
Struktur und Strategie der Aussehensveränderungen.
    320 Seiten, 120 Abb. München: Bruckmann, 1991.

Beate Schmid / Ingrid Loschek (Hrsg.)
Klassiker der Mode. Die Erfolgsgeschichte legendärer Kleidungsstücke und Accessoires.
    123 Seiten, 150 Abb. Augsburg: Battenberg, 1999. ISBN 3-89441-380-8

Max von Boehn, bearb. Ingrid Loschek.
Die Mode. Eine Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zum Jugendstil.
    2 Bde. München: Bruckmann, 51996.

Authentisch kopiert – Mode aus dem 20. Jahrhundert.
English Summary. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Historische Waffen- und Kostümkunde, 1/2003. ISSN 0042-9945

Mode und Architektur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts - Ein stilistischer Vergleich.
English Summary. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Historische Waffen- und Kostümkunde, 1/1998. ISSN 0042-9945

 

Auszüge aus Publikationen

Von der Geste zum Ritual in der Mode. Alba d’Urbano/Tina Bara (Hg.): Eine Frage nach der Geste. Edition Fotohof, Salzburg 2008. ISBN 9783901756917

Tracht – Ein Beispiel von Tradition und Innovation. BeTRACHTungen – Trachten zwischen Wissenschaft und Pflege. Hg. Bayerischer Landesverein für Heimatpflege. München 2008. ISBN 9783931754433

Blendwerk Mode – Lichtkristalle und funkelnde Entmaterialisierung. Vitus Weh (Hg.): Glanz & Verderben. Die Unheimliche Konjunktur des Kristallinen. Kunstverein Medienturm Graz, Wien/Bozen 2009. ISBN 97838525694791

Die Schaufensterfigur in der Kultur der Zeit. Stefan Thull / Josef Moch (Hg.): Mochfiguren 1907 – 2007. Köln 2007. ISBN 978-3-00-022102-6

Mode Gestalten – Inszenieren – Interpretieren. „Neue Kleider?!“ Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung „Hannover goes Fashion“. Ein Projekt des Museums August Kestner und der Fachhochschule Hannover im Museum August Kestner, 2008

Schuh-Ikonen - Von High Heels zu Birkenstock. Hartmut Roder, LWL-Museum für Archäologie, westfälisches Landesmuseum Herne, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, Überseemuseum Bremen (Hg.): schuhtick. Von kalten Füßen und heißen Sohlen. Mainz 2008. ISBN 978-3-8053-3938-4

 

Onlinebeiträge

Weltweit im Einsatz – die Schaufensterfiguren des Kölner Unternehmens Mode. Goethe Online, Juli 2009

 

Wertvolle Kleider aus wertlosen Stoffen – die faszinierenden Kreationen von Stephan Hann. Goethe Online, Dezember 2008

 

Facettenreich: Modestadt München. Goethe Institut, Oktober 2007

Modedesign in Deutschland – Berufsbilder und Ausbildungsstätten. Goethe Institut, Juni 2007

Mode in Deutschland zwischen Avantgarde und Konfektion. Goethe Institut, März 2007

Vielseitig und politisch engagiert  – Eva Gronbach und ihre Kollektionen. Goethe-Institut, Oktober 2006

„Mode darf nicht so ernst genommen werden.“ – Der vielseitige Kostas Murkudis. Goethe-Institut. Oktober 2006

Die Modedesignerin Gabriele Strehle. Design + Management = Strenesse Gabriele Strehle. Goethe-Institut, Juni 2006

Rotkäppchen meets Superman – Die Kreationen des  Bernhard Willhelm. Goethe-Institut, April 2006

Nicht nur zum Oktoberfest. Tracht ist Mode. Goethe-Institut, September 2005

Von "Sportswear" bis "Sport-Couture" – Sportbekleidung aus Deutschland setzt internationale Modetrends. Goethe-Institut, Juli 2005

Modefotografen der deutschen Avantgarde. Goethe-Institut, September 2004

Deutschland auf bequemen, leisen Sohlen. Doc Martens und Birkenstock, legendäre Schuhe aus Deutschland Goethe-Institut. Juni 2003